Die Uckermark wird oft die Toskana des Nordens genannt – sanfte Hügel, weite Wiesen, Wälder und Seen. Am Ortsrand von Pinnow (Gerswalde) liegt das Schwarze Haus auf einem Grundstück, umgeben von Feldern und Hügeln, mit Blick bis zum Horizont. Für Johanna Michel und ihren Ehemann Dirk Preuß war das Haus ein Herzensprojekt. Mit dem Berliner Architekten Thomas Kröger entwickelten die Designprofessorin und der Bauingenieur ein Konzept, das der Landschaft den Vorrang lässt: ein gläsernes, zur Umgebung offenes Erdgeschoss und ein eingezogener Sockel, der das Haus über der Wiese schweben lässt. Die Holzkonstruktion im Inneren ist schwarz gebeizt, ergänzt durch einen durchgängigen schwarzen Gussasphaltboden – daher der Name. Die ruhige, sinnliche Materialsprache lenkt den Blick nach draußen zu Hügeln, Wäldern und Himmel. Der Bau entstand großenteils in Eigenleistung, mit Dirk Preuß als Bauleiter vor Ort. Für sein architektonisches Konzept erhielt das Schwarze Haus mehrere Auszeichnungen: den BDA-Preis Brandenburg 2012, den Baukulturpreis 2013 und den Preis „Haus des Jahres“ 2014. Im Erdgeschoss liegt ein sechs Meter hoher Wohnraum mit Ess- und Kochbereich sowie einer um einige Stufen tiefer gelegenen Sitzecke am Kamin. Gegenüber befindet sich ein sechs Meter hohes Arbeitszimmer. Dazwischen liegen zwei durch Schiebetüren abtrennbare Alkoven für je zwei Personen sowie ein Badezimmer. Im Dachgeschoss befinden sich zwei weitere Schlafzimmer und eine weitere Toilette. Hunde sind nach vorheriger Absprache willkommen (ein Hund pro Aufenthalt). Andere Haustiere sind leider nicht gestattet.